
Geboren und studiert in Lviv (Ukraine)
Wohnt in Rheinberg NRW
Halina Wolf hat studiert in Lviver Lyssenko Musikhochschule (Ukraine) bei E.Spitzer und Y. Lanyuk.( Cello). Unterricht bei Roswitha Bruggaier (Viola da Gamba) be Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main.
Sie ist mehrfache Preisträgerin von Musikwettbewerben und hat eine umfangreiche und langjährige internationale Konzerttätigkeit.
In Jahr 1996 hat sie das Kammerensemble „Collage“ gegründet und geleitet. Das Ensemble war Zehn Jahre lang Teilnehmer beim Festival junger Künstler in Bayreuth und hat in jedem Sommer Konzerte in Bayreuth und Deutschlandweit gegeben, sowie auch in Ukraine und USA.
Acht Jahre lang hat H.Zhuk gearbeitet in Lviver Staatsphilharmonieorchester in Cellogruppe und hat 3 mal als Solistin mit dieser Orchester aufgetreten.
Vier Jahren lang hat Sie als Cellogruppekonzertmeisterin beim Kammerorchester „Lviver Virtuosen” gearbeitet.
Halina Zhuk hat eine umfangreiche langjährige internationale Konzerttätigkeit und ein breites Repertoire.
Sie ist Teilnehmerin bei internationalen Musikfestivals: "Festival Junger Künstler" (Bayreuth, Deutschland), „Forum der Jugend“ (Kiev, Ukraine), „Virtuosen“ (Lviv,Ukraine), „Kontraste“ (Lviv,Ukraine), „Organum“ (Sumy,Ukraine), „Bachfestival“ (Sumy), „Alte Musik“ (Lviv), „Maj z musykom dawnej“ (Wroclaw, Polen,) u.v.a.
Sie führt eine aktive Konzerttätigkeit in Rein-Main Gebiet als Solocellistin, Kammermusikerin und Orchesterspielerin.
Web-site:
http://www.vfimf.com
http://www.koehler.de
http://www.kuenstler-collection.de
Höhrbeispiele:
//youtube.com/watch?v=76njgmtjjcy
//youtube.com/watch?v=YXHGCN_jpVY
//youtube.com/watch?v=u-4oqjmTCZk
//youtube.com/watch?v=8FGuVW5Ft_k
HALINA WOLF und VITALIY BARAN
DUO

Kammerphilharmonie Seligenstadt

Streicherquartett RONDO


Grigori Dobrzynets (Violine)
Grigori Dobrzynets wurde 1950 in Minsk in eine Musikerfamilie geboren und besuchte bereits mit sieben Jahren eine Musikschule des Weissrussischen Staatlichen Konservatoriums. 1973 absolvierte er dieses Konservatorium als Orchestersolist, Kammersolist und Konzertgeiger, anschliessend promovierte er da.
1991- 2004 unterrichtete er als Dozent am Lehstuhl fur Violine der Weissrussischen Staatlichen Musikakademie.
Seit 1973 spielte er in der Gruppe der 1. Violinen im Nationalen Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester der Weisrussischen Staatlichen Philharmonie, wo er sich 1984 zum Konzertmeister der 1.Violinen und 1999 zum Konzertmeister des Orchesters avancierte.
In dieser Funktion arbeitete er mit zahlreichen beruhmten Dirigenten und Solisten zusammen, unter anderen mit Viktor Dubrovski, Vitaly Kataev, Yuri Efimov, Valery Gergiev, Y. Simonov, Gennadi Provatorov, Leo Kremer, Nathan Rakhlin, Hiroyuki Iwaki, Karl Osterreicher, Helge Dorsch, Svjatoslav Richter, Emil Gilels, Vladimir Tretjakov, Vladimir Spivakov, Natalia Gutman, Leonid Kogan, Oleg Kagan, David Oistrach, Eliso Virsaladze, Eteri Andzaparidze, Vladimir Krainev, Boris Berezovski, Grigory Sokolov, Vladislav Repin, Maxim Vengerov, Alexander Kniazev, Irina Botchkova, Marine Yashvili, Dmitri Bashkirov, Daniil Schafran.
Seit 1989 unternahm er die ersten in der Geschichte dieses Orchesters Auslandstournees durch Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Libanon, Holland, Belgien, England, Irland (Wexford Festival Opera) und die Schweiz.
Daruber hinaus gastierte er dreimal als Solist vom Greater Lansing Symphony Orchestra und hielt dabei Meisterklasse in den USA ab.
In seinen Engagements bei der Weisrussischen Staatlichen Philharmonie, darunter 15 Jahre als der Musikredakteur/ Musikdirektor, verarbeitete er ein gewaltiges und beeindruckendes Repertoir von uber 3000 Werken.
Seine musikalische Karriere zeichnet sich durch rund 10.000 Konzerte und zahlreiche Aufnahmen bei dem Weissrussischen Rundfunk aus.
Er spielt auf einem italienischen Instrument aus dem Jahre 1727.

Daria Volkova (Violine)
Daria Volkova wurde am 11. September 1988 in Moskau geboren und begann bereits mit fünf Jahren Geige zu spielen.
Daria besuchte ab 1994 die Kindermusikschule des akademischen Colleges am staatlichen Moskauer P. I. Tschajkowskij - Konservatorium, wo sie bei Tatjana Polosova Unterricht hatte, bis sie 1998 an die Zentralmusikschule am staatlichen Moskauer P. I. Tschajkowskij - Konservatorium wechselte, um dort 2006, ebenfalls bei Tatjana Polosova, ihren Abschluss zu machen.
Seit Oktober 2010 studiert Daria an der Hochschule für Musik Mainz bei Prof. Anne Shih und ist Mitglied des Jungen Kammerensembles Mainz "Mainzer Virtuosi".
Im Sommer 2011 nahm sie am Casalmaggiore International Festival in Italien teil.

Johanna-Leonore Dahlhoff (Querflöte)
Johanna-Leonore Dahlhoff erhielt ihren ersten Instrumentalunterricht im Alter von drei Jahren. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Professor Hans-Udo Heinzmann und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Andrea Lieberknecht.
Johanna-Leonora Dahlhoff tritt als Solistin auf oder im Duo mit Klavier, Orgel, Violoncello etc.
Das Repertoire der Künstlerin ist breit gefächert. Von Barock über Klassik, Romantik und Impressionismus bis hin zur Neuen Musik beinhaltet es sowohl beliebte Klassiker als auch unbekannte Schätze. Beliebtes aus dem Bereich der Popularmusik, des Ragtime und Jazz gehören ebenfalls zu ihrem Repertoire. Darüber hinaus bietet Johanna-Leonore Dahlhoff meditative Improvisationen sowie Crossover-Projekte im Bereich Rock, Jazz und World Music.
Die Künstlerin spielt auf einer Holzquerflöte mit einem unverwechselbaren warmen, berührenden Klang. Ihr Spiel ist geprägt von einem sicheren Gespür für die jeweilige Stilrichtung und von einer persönlichen, gefühlvollen Interpretation.

Mila Küssner (Soprano)
Die hochtalentierte Sopranistin Mila Küssner ist ukrainischer Abstammung und erhielt in ihrer Heimatstadt Zhitomir eine umfangreiche Ausbildung im Fach Klavier und studierte dort außerdem Musikwissenschaft und Musikpädagogik.
Da Ihre Liebe seit jeher dem Gesang galt, wechselte sie anschließend an das Staatskonservatorium Odessa und wurde Schülerin in den Meisterklassen von Prof. Valentina Olejnikova und Prof. Ludmila Ivanova im Fach Konzert- und Operngesang.
Mila Küssners weitere Ausbildung führte sie nach Deutschland an die Musikhochschule Aachen / Köln, wo sie von Prof. Claudia Visca unterrichtet wurde. In Aachen schloss sie ihre Ausbildung mit einem Solodiplom sowie einem Konzertexamen mit Schwerpunkt Kunstlied – beides mit Auszeichnung – bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr ab.
Sie war Finalistin bei mehreren Gesangswettbewerben. Bühnenerfahrungen sammelte sie in Opernaufführungen wie Tschaikowskys „Eugen Onegin in der Rolle der Tatiana, in Puccinis „La Boheme“ als Mimi, bei Bizets „Carmen“ als Frasquita, in den Mozartopern „Zauberflöte“ und „Figaros Hochzeit“ als Erste Dame beziehungsweise als Gräfin sowie in Strawinskys „Mavra“ in der Rolle der Parascha.
Zu ihrem Konzert- und Kammermusik-Repertoire gehören Werke von J.S. Bach, F. Händel, F. Schubert, J. Brahms, A. Berg, H. Wolf, P. Tschaikowski, S. Rachmaninoff, N. Rimski-Korsakov, S. Schostakowitsch, H. Villa-Lobos und anderen Komponisten.

Roma und Sinti Philharmoniker
Die »Roma und Sinti Philharmoniker« rief Riccardo M Sahiti im November 2002 mit dem Ziel ins Leben, insbesondere jene musikalischen Werke aufzuführen, die in der Kultur der Roma und Sinti verwurzelt und durch sie inspiriert sind. Zu der Vielzahl an Komponisten, die Roma- und Sinti-Anklänge in ihre Werke einfließen ließen, gehören unter Bela Bartok (»Rumänische Volkstänze«), Franz Liszt (»Ungarische Rhapsodien«), Zoltan Kodaly (»Tänze aus Galantha«), Johannes Brahms (»Ungarische Tänze«), George Bizet (»Carmen«), Johann Strauß (»Zigeunerbaron«) und Pablo de Sarasate (»Zigeunerweisen«). Die Existenz des Orchesters soll darüber hinaus auch Komponisten und Künstler dazu anregen, Werke zu schaffen, die sich mit der Kultur der Roma und Sinti befassen oder von ihr inspiriert sind. Kompositionen wie »Erinnerungen« von Stanko Sepic, »Falling Dance« von Kálmán Csèki und »Zwischen Himmel und Erde« von Hartmut Jentzsch (das Orchester musizierte jeweils die Uraufführung) legen davon Zeugnis ab. Es ist weltweit das erste Orchester, das sich speziell diesem Anliegen widmet und sich überwiegend aus Musikern mit Roma-und Sinti-Herkunft zusammensetzt. Die Roma und Sinti Philharmoniker, bestehend aus professionellen Instrumentalisten aus verschiedenen Berufsorchestern Europas, sollen der Grundstein für ein später festes Philharmonisches Berufsorchester der Roma und Sinti sein. Das Orchester gab Konzerte unter anderem im Bockenheimer Depot Frankfurt am Main, im Kurhaus Wiesbaden unter Mitwirkung von Martha Argerich, im Spiegelsaal Heidelberg, in Dr. Hoch`s Konservatorium, in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und beim Kultursommer Mittelhessen. Mit ihm musizierten unter anderem Solisten wie Geza Hosszu-Legocky (Violine), Roby Lakatos (Violine) und Ferenc Snetberger (Gitarre). Die Roma und Sinti Philharmoniker sind unter dem Dach des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main organisiert. Über die Orchesterarbeit hinaus bemüht sich der Verein um weitere musikalische Veranstaltungen, bei denen verschiedene Musikensembles aus der Roma- und Sinti-Szene auftreten.